IBAA – Ein Abend mit Pucks, Plausch & Hockey-Helden


Networking mit Stil? Ja, aber bitte mit Stadionbier!

Wer sagt eigentlich, dass Networking nur in Konferenzräumen, schicken Hotels oder bei dröger Stehkaffee-Atmosphäre funktioniert? Genau: niemand! Am 13. März 2026 traf sich eine kleine Gruppe Mitglieder des IBAA e.V. genau dort, wo die Stimmung heiß, das Eis kalt und die Gespräche locker sind – bei den Schwenninger Wild Wings, zu einem Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters.

Der IBAA e.V. pflegt seit Jahren die Tradition regionaler Hubs und vielfältiger Netzwerkformate, die Alumni – ob in Berlin, Zürich, Frankfurt oder eben hier im Schwarzwald – miteinander verbinden. Der Abend in der Arena passte daher perfekt in dieses Format: locker, offen und geprägt von echter Gemeinschaft. Der IBAA e.V. bleibt damit seinem Anspruch treu, Alumni miteinander zu vernetzen, praxisnahe Begegnungen zu fördern und Formate zu schaffen, die Spaß machen und gleichzeitig einen Mehrwert liefern – ob im Workshopraum oder im Eishockeystadion.

IBAA-Mitglieder in der Loge bei den Schwenninger Wild Wings. Von links nach rechts: Marius, Philipp, Liane, Marco, Marius, Aline, Prof. Hoch, Patrick.

Heimvorteil! Das Ergebnis nur Nebensache?

Schon beim Betreten der Loge war klar: Das hier wird keine dieser „Visitenkarte-Übergabe-Veranstaltungen“. Das hier wird Spaß. Menschen aus unterschiedlichen Jahrgängen, Branchen und Karrierestufen – ein bunter Querschnitt der IBAA-DNA – fand sich an diesem Abend dank unseres lokal ansässigen Vorstandes und Gastgebers, Marco Gola, in der Nähe ihrer alten Wirkungsstätte ein, um bei Pucks und Plausch in toller Atmosphäre das IBAA-Netzwerk zu pflegen.

Und noch bevor der erste Puck fiel, war die Stimmung sofort auf Betriebstemperatur. Es wurde gelacht, geschnackt (Anm. d. Red.: das waren die besten Maultaschen, die ich je gegessen habe!), geplaudert, überrascht festgestellt, wer wo gelandet ist, und natürlich die Frage des Abends diskutiert: „Wieviel Networking passt eigentlich in drei Drittel DEL-Eishockey?“ Antwort: Viel. Besonders wenn auch Überraschungsgast Prof. Markus Hoch mit von der Partie ist.

Da die Wild Wings auf der Eisfläche in den ersten beiden Dritteln leider wenig Tiefgang bewiesen und mit 1:2 hinten lagen, zeigte sich der wahre Mehrwert dieses Treffens mit gemeinsamem Hintergrund bei fehlendem Eishockey-Verständnis schon sehr früh: Ehemalige, die sich 10 oder mehr Jahre nicht gesehen haben, packen lieber Anekdoten aus Schwenningen aus, plaudern über die HFU Business School, über die Region und liefern fachlichen Tiefgang in nostalgischen Gesprächen statt echtes Interesse für das Spielfeldgeschehen zu beweisen. Die Frage eines Mitglieds während des ersten Bullys: „Was machen die da eigentlich wenn die so stehen?“ wurde von den umstehenden Eishockey Fans tapfer ertragen. Egal, wie das Spiel ausgeht – der eigentliche Sieg war schon vorher klar: das Netzwerk!

Spiel gut, Abend gut, alles gut.

Mit dem letzten Drittel richtete sich der Fokus dann doch wieder auf das Spielfeld. Schließlich waren die Wild Wings an diesem Abend nicht nur Gastgeber, sondern auch sportlicher Mittelpunkt. Der Spielplan wies den Schwenninger EHC in dieser Saison am 51. Spieltag klar als Favoriten aus und die Helios Arena – über die Region hinaus bekannt für ihre besondere Stimmung – lieferte wie gewohnt ab: laut, leidenschaftlich, lebendig. Die KI-Abfrage im Vorfeld nach einer Schätzung, wie das Spiel denn ausgehen würde, traf nicht zu. Das Ergebnis mit 3:2 für die Wild Wings jedoch am Ende sehr gelungen: so wie der gesamte Abend!

Was bleibt, sind neue Kontakte, frische Impulse und die Erkenntnis, dass Alumni-Spirit am besten funktioniert, wenn man ihn nicht zu ernst nimmt. Die Mischung aus informellem Austausch, sportlicher Spannung und guter Laune machte den Abend zu einem perfekten Beispiel dafür, wie lebendig und vielfältig das HFU Business Netzwerk ist.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei einem unserer nächsten Alumni-Events:
Augsburg 2026 // Düsseldorf 2026

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